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Zielstrebig hat sich Ellen Rosenfeld jahrelang auf die größte Reise der Menschheit vorbereitet: Als Commander soll sie bald die erste Mission zum Mars anführen. Doch Monate vor dem historischen Start wird ihre Professionalität zunehmend auf die Probe gestellt. Alte Schatten und neue Begegnungen rufen längst Verdrängtes wach und schüren bei Ellen nie gekannte Zweifel am bevorstehenden Unterfangen. Ungewollt nimmt sie die Unruhe mit auf ihre Reise, auf der die Herausforderungen nicht nachlassen und menschliche Abgründe sich mit unerwarteten Gefahren verweben. Tief in der grenzenlosen Weite des Alls und der kargen roten Wüste wächst sich Ellens innerer Spannungsbogen zur Zerreißprobe für alle Beteiligten aus.

„Der Plot um Ellens Reise war zunächst nicht erste Wahl für meinen Debütroman. Jedoch lag der Reiz darin, den Hintergrund dieser Geschichte auf eine fantastische Bühne zu stellen.

Nahezu jeder trifft im Leben Entscheidungen von langfristiger Tragweite. Hin und wieder ändert sich das Leben, oft unerwartet. Nicht selten gehen damit Enttäuschungen einher, bei geliebten Menschen, oder auch Mitstreitern. Wie stark trägt dann das Gerüst aus alter Verbundenheit, oder auch Liebe?“

Die große Bühne meines ersten Buches “43 Stunden” war nicht ausreichend gewesen, um auch die Jahre meiner Kindheit und Jugend rund um Jena aufleben zu lassen. So kehre ich noch einmal zurück ins Raster eines sozialistischen Schulsystems. Lasse mich beruhigen im krummen Haus der Großeltern, bevor ich von der Familientradition im eigenen Handwerksbetrieb durchgerüttelt werde. Tausende von Tagen, deren Wirkungen sich mir erst später offenbaren sollten.

„Auch für mich etwas überraschend, fand sich beim Beschreiben meiner Kindheit und Jugend in der DDR eine Balance. Nichts lag mir ferner als eine Verklärung dieser Jahre in einem Unrechtstaat. Doch fanden sich viele Begebenheiten, welche ich mit einem Lächeln niederschrieb, die bewahrt werden wollten.“

Herbst 1989, in Prag füllt sich die Botschaft der Bundesrepublik mit tausenden Flüchtlingen aus der DDR. Auch ich breche in die Ungewissheit auf. Nicht ahnend, in einen wahren Rausch von ganz persönlichen Gefühlen und Weltpolitik zu geraten. Kaum mehr als 43 Stunden sollten mir bleiben, um zu reflektieren, warum ich mit gerade einmal zwanzig Jahren Familie, Heimat und eine ganze Weltanschauung hinter mir lassen wollte. Eine ganz persönliche Reise durch nur noch vermeintlich geschlossene Grenzen, bis zur “Besinnungslosigkeit”.

„Wem auch immer ich von meinen Erlebnissen in der Prager Botschaft erzählte, stets kam die Aufforderung, ich müsse dies unbedingt aufschreiben. Leider habe ich mir rückblickend damit etwas zu viel Zeit gelassen. Denn es war dieses Buch, welches meine Leidenschaft zum Schreiben erst so richtig entfachte.“

In der Dämmerung entdecken die beiden Freunde Udo und Tommy eine rätselhafte Scheibe zwischen den Reben in den Weinbergen, welche scheinbar nicht von dieser Welt ist. Zum Schrecken der beiden taucht dann noch der “Lumoggel” auf, ein fremdes, unheimliches Leuchtwesen, welches offenbar gar nicht gut auf die Erde zu sprechen ist. Verlässt die beiden der Mut, oder werden sie noch ganz andere Rätsel lösen?

„Lumoggel fiel mir quasi beiläufig in den Schoß, als ich mit meinen Kindern über die Existenz von Außerirdischen philosophierte. Es war ein Spaß, die Beantwortung dieser Frage in heimatliche Gefilde zu verlegen. Obendrein war es mir ein Anliegen, für Neugier und Mut zu werben.“