Herbst 1989, in Prag füllt sich die Botschaft der Bundesrepublik mit tausenden Flüchtlingen aus der DDR. Auch ich breche in die Ungewissheit auf. Nicht ahnend, in einen wahren Rausch von ganz persönlichen Gefühlen und Weltpolitik zu geraten. Kaum mehr als 43 Stunden sollten mir bleiben, um zu reflektieren, warum ich mit gerade einmal zwanzig Jahren Familie, Heimat und eine ganze Weltanschauung hinter mir lassen wollte. Eine ganz persönliche Reise durch nur noch vermeintlich geschlossene Grenzen, bis zur “Besinnungslosigkeit”.

„Wem auch immer ich von meinen Erlebnissen in der Prager Botschaft erzählte, stets kam die Aufforderung, ich müsse dies unbedingt aufschreiben. Leider habe ich mir rückblickend damit etwas zu viel Zeit gelassen. Denn es war dieses Buch, welches meine Leidenschaft zum Schreiben erst so richtig entfachte.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert