Die große Bühne meines ersten Buches “43 Stunden” war nicht ausreichend gewesen, um auch die Jahre meiner Kindheit und Jugend rund um Jena aufleben zu lassen. So kehre ich noch einmal zurück ins Raster eines sozialistischen Schulsystems. Lasse mich beruhigen im krummen Haus der Großeltern, bevor ich von der Familientradition im eigenen Handwerksbetrieb durchgerüttelt werde. Tausende von Tagen, deren Wirkungen sich mir erst später offenbaren sollten.
„Auch für mich etwas überraschend, fand sich beim Beschreiben meiner Kindheit und Jugend in der DDR eine Balance. Nichts lag mir ferner als eine Verklärung dieser Jahre in einem Unrechtstaat. Doch fanden sich viele Begebenheiten, welche ich mit einem Lächeln niederschrieb, die bewahrt werden wollten.“